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Erhöhen Sie die Qualität Ihrer Prozessmodelle mit der Diagramm-Validierung

Dienstag, 14.12.2021

BPMN Validierung

Beim Modellieren von Geschäftsprozessen mit dem BPMN Modeler Enterprise wird seit jeher automatisch eine syntaktisch korrekte Anwendung der verschiedenen BPMN 2.0 Elemente sichergestellt. Mit der Diagramm-Validierung können Diagramme zukünftig auch auf Vollständigkeit, die Einhaltung von Konventionen, sowie weitere Qualitätsmerkmale hin geprüft werden.

Wir sind der Meinung, dass die Dokumentation von Geschäftsprozessen nicht ausschließlich von einigen wenigen Prozessmanager:innen umgesetzt werden sollte. Vielmehr sollten alle am Prozess beteiligten Personen auch die Möglichkeit haben, Änderungen an einem Prozessmodell vorzuschlagen und Ideen einfließen zu lassen. Denn was nützt ein wohl definiertes Prozessmodell, abgelegt in einem zugriffsbeschränkten Prozess-Repository, wenn die Umsetzung in Wirklichkeit tagtäglich anders erfolgt, bzw. erfolgen muss. Aus diesem Grund haben wir uns für Confluence als Zielplattform für den BPMN Modeler Enterprise entschieden; als Ort des unternehmensweiten Wissenstransfers und der Kollaboration aller Mitarbeitenden.

Die automatisierte Diagramm-Validierung hilft Ihnen dabei, Prozessmodelle auch bei einer Vielzahl möglicher Autor:innen konsistent und auf einem einheitlichen Qualitätsniveau zu halten. Ist die Diagramm-Validierung aktiviert, wird das Prozessdiagramm während der Bearbeitung laufend auf bestimmte Qualitätsmerkmale hin geprüft. Verbesserungsmöglichkeiten werden dann direkt am jeweiligen Prozess-Element angezeigt. Durch Hinweismeldungen werden auch unerfahrene Modellierer:innen in die Lage versetzt, gut verständliche und valide Prozessdiagramme zu entwerfen. Die Umsetzung der Verbesserungsvorschläge ist dabei allerdings nie obligatorisch. So können Diagramme zu jeder Zeit auch trotz etwaiger Hinweismeldungen gespeichert werden.

Die Regeln im Gesamtüberblick

Die Diagramm-Validierung prüft das Prozessmodell laufend auf folgende Regeln:

  • Elemente benötigen stets eine Bezeichnung
  • Ein (Sub-)Prozess benötigt stets mindestens ein Start- und End-Event
  • Ein (Sub-)Prozess darf nur ein nicht typisiertes Start-Event haben
  • Bei einem eventbasierten Sub-Prozess muss das Start-Event typisiert sein
  • Alle Elemente müssen verbunden sein
  • Mehrere eingehende Sequenzflüsse in eine Aktivität sollten zuerst in einem Gateway vereint werden
  • Sequenzflüsse sollten nicht implizit in einer Aktivität gegabelt werden, sondern stets über ein Gateway
  • Keine duplizierten Sequenzflüsse (gleiches Start- und End-Element)
  • Keine redundanten Gateways (nur eine Quelle und ein Ziel)
  • Gateways dürfen Sequenzflüsse entweder nur vereinen oder nur gabeln

 

Ein Beispiel

Das folgende Beispiel zeigt, wie die Diagramm-Validierung Modellierer:innen bei dem Diagramm-Entwurf unterstützen kann. Im ersten Bild wird darauf hingewiesen, dass ein Sequenzfluss offenbar ein Duplikat ist. Wird dieses Duplikat entfernt erkennt die Diagramm-Validierung automatisch das verbliebene Gateway als überflüssig. Nach der Entfernung des Gateways liegen keine weiteren Probleme vor, was mit einer grünen Bestätigung visualisiert wird.

Diagramm-Validierung

Nun sind Sie dran! Testen Sie den BPMN Modeler Enterprise kostenlos über den Atlassian Marketplace.

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Philipp Meyer

Philipp Meyer

Philipp Meyer ist seit 2020 fester Bestandteil des Entwicklungsteams rund um unsere Produkte für Confluence.

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